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Technologie

Beim linearen Vibrationsschweißen werden die zu fügenden Formteilhälften zunächst positioniert und aneinander gepresst. Anschließend werden sie durch Vibrationen in eine Relativbewegung versetzt, bei der beide Teile gegeneinander linear oszillieren. Sie schwingen mit einer relativ kleinen Amplitude in der Fügeebene; in der Regel beträgt sie bis zu 0,9 mm bei einer Schwingfrequenz von 240 Hz bzw. 2,0 mm bei 100 Hz.

Beim linearen Vibrationsschweißen werden die zu fügenden Formteilhälften zunächst positioniert und aneinander gepresst. Anschließend werden sie durch Vibrationen in eine Relativbewegung versetzt, bei der beide Teile gegeneinander linear oszillieren. Sie schwingen mit einer relativ kleinen Amplitude in der Fügeebene; in der Regel beträgt sie bis zu 0,9 mm bei einer Schwingfrequenz von 240 Hz bzw. 2,0 mm bei 100 Hz.

Der Schweißprozess selbst dauert in der Regel 2 bis 10 Sekunden, der gesamte Fertigungszyklus einschließlich des Bauteilhandlings und der Maschinenbewegungen etwa 20 bis 45 Sekunden.

Das lineare Vibrationsschweißen ist in der Automobilindustrie und der Herstellung 'weißer Ware' ein etabliertes Verfahren. Vibrationsschweißmaschinen von BRANSON Ultraschall werden für zahlreiche Anwendungen eingesetzt, darunter Instrumententafeln, Türseitenverkleidungen, Saugrohre, Kaffeemaschinen, Drehdüsen für Spülmaschinen oder Laugenbehälter in Waschmaschinen.

Es erfordert eine komplexere Maschinentechnik als andere Reibschweißverfahren, wie z. B. das Rotationsschweißen, ermöglicht allerdings auch das Fügen verschiedenster Formteilgeometrien.

Mit diesem Verfahren lassen sich fast alle Polymere verbinden: Amorphe Thermoplaste, verstärkte technische Kunststoffe, wie z. B. glasfaserverstärktes Polyamid, Faserkunststoffverbunde oder auch Mischmaterialien, wie Thermoplaste mit Holz- oder Textilanteil.

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