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Beim orbitalen Vibrationsschweißen werden die zu fügenden Formteilhälften zunächst positioniert und aneinander gepresst. Anschließend werden sie durch Vibrationen in eine Relativbewegung senkrecht zur Fügerichtung versetzt, bei der beide Teile gegeneinander flächig oszillieren. Sie schwingen mit einer relativ kleinen Amplitude in der Fügeebene; in der Regel beträgt sie bis zu 0,75 mm bei einer Schwingfrequenz von 200 Hz.

Beim orbitalen Vibrationsschweißen werden die zu fügenden Formteilhälften zunächst positioniert und aneinander gepresst. Anschließend werden sie durch Vibrationen in eine Relativbewegung senkrecht zur Fügerichtung versetzt, bei der beide Teile gegeneinander flächig oszillieren. Sie schwingen mit einer relativ kleinen Amplitude in der Fügeebene; in der Regel beträgt sie bis zu 0,75 mm bei einer Schwingfrequenz von 200 Hz.

Der Schweißprozess selbst dauert in der Regel 2 bis 8 Sekunden, der gesamte Fertigungszyklus einschließlich des Bauteilhandlings und der Maschinenbewegungen etwa 20 bis 40 Sekunden.

Das Orbitalschweißen gehört in der Automobilindustrie und bei der Herstellung 'weißer Ware' zu den etablierten Verfahren. Mit Schweißmaschinen von BRANSON Ultraschall werden zahlreiche Produkte hergestellt, darunter Elektrokästen, Ventile oder Kartuschen.

Es erfordert eine komplexere Maschinentechnik als andere Reibschweißverfahren, wie z. B. das Rotationsschweißen, ermöglicht allerdings auch das Fügen verschiedenster Formteilgeometrien.

Mit diesem Verfahren lassen sich fast alle Polymere verbinden: Amorphe Thermoplaste, verstärkte technische Kunststoffe, wie z. B. glasfaserverstärktes Polyamid, Faserkunststoffverbunde oder auch Mischmaterialien, wie Thermoplaste mit Holz- oder Textilanteil.

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